


Film: „Im Osten was Neues“


„Ein Morgen vor Lampedusa“
– 12.6.2026 in Döbeln

„Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“








Hier findet ihr unsere nächsten Termine:
Wir von SAfT haben gerade eine sehr intensive Zeit mit vielfältigen Aktivitäten. Wir touren mit der szenischen Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ durch Sachsen, verbreiten das von Jugendlichen aus Taucha erstellte Zine „Ein Blick über die Schulter – Einblick in unsere Perspektive“, gestalten das Tauchaer Vereinsfest „Taucha trifft sich“ mit, bereiten Filmvorführungen mit dem NDK Wurzen vor und freuen uns auf Lesungen u.a. mit Jakob Springfeld. Dazu sind wir Teil des „L44 – Raum für Demokratie“ in der Tauchaer Innenstadt, eines Ladengeschäfts mit Ausstrahlung, gemeinsam mit der Klima-Initiative Taucha sowie den Bündnis90/Grünen und der Linken.
Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ blickt auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Hochkarätige Experten analysieren die Rechtsverschiebung und entlarven politische Mythen.
Wir zeigen den Film anlässlich des Weltflüchtlingstags (20.6.).

Vielen Dank für die Unterstützung:
Diese Veranstaltung wird gefördert durch den Vereint für Demokratie Fonds – eine Initiative von ProjectTogether und der Allianz Foundation
Wir freuen uns sehr, zwei der Autor:innen des Buchs „Extremwetterlagen“ in Taucha begrüßen zu dürfen und freuen uns sehr auf ihre Lesung und die anschließende Diskussion.
Der Pressetext zum Buch beginnt so:
„Wann haben wir gemerkt, dass wir in einem neuen Land leben? Und woran? Und wie lernen wir, gegen den Wind zu atmen, der sich unheilvoll zusammenbraut und mit scharfen Böen in die Lungen drückt?“

Und dann geht es weiter:
2024 startete ein ungewöhnliches literarisch-soziologisches Projekt. Mit Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault wurden drei namhafte Autorinnen als „Überland schreiberinnen“ ausgeschickt, um die Stimmung in Ostdeutschland zu ergründen, verborgene gesellschaftliche Brüche und Kipppunkte sichtbar zu machen. Während Manja Präkels gezielt zivilgesellschaftliche Initiativen und Brennpunkte in Brandenburg besuchte, bereiste Tina Pruschmann mit dem Fahrrad entlegene Regionen im sächsischen Erzgebirge. Barbara Thériault heuerte als Lokaljournalistin bei einer thüringischen Zeitung an, und Alexander Leistner folgte mentalen Entwicklungslinien, deren Anfänge teils noch vor 1989 zu verorten sind. So entstanden literarische Reportagen über die Normalisierung rechtsextremer Strukturen und Narrative, bedrohte Kulturvereine und Gedenkstätten, bizarre Infrastrukturprojekte in Ruinenlandschaften. Über Menschen, die wegsehen und schweigen, und solche, die tagtäglich ihr Bestes geben, um im tobenden Sturm der Umwertung aller Werte weiter gegen den Wind zu atmen.
Wir freuen uns, Barbara Thériault und Alexander Leistner bei uns begrüßen zu können:
Weitere Informationen zum Buch:
Alexander Leistner, Barbara Thériault, Manja Präkels und Tina Pruschmann: „Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Deutschland“. Broschur, 208 Seiten, 22 €. ISBN 978-3-95732-630-0
Vielen Dank für die Unterstützung:
Diese Veranstaltung wird gefördert durch den Vereint für Demokratie Fonds – eine Initiative von ProjectTogether und der Allianz Foundation.
Die Informationen zur Veranstaltung in Kürze:
Sonntag, 7.6.2026, 18 Uhr im Schloss Taucha, Haus 10:
Lesung: „Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Deutschland“
Wir freuen uns, die Autor:innen Barbara Thériault und Alexander Leistner zur Lesung und zum anschließenden Publikumsgespräch begrüßen zu können.
Eintritt: frei.
Wir zeigen den Film von Loraine Blumenthal und freuen uns über die anschließende gemeinsame Diskussion.

Kurzbeschreibung
Thomas „Eichi“ Eichstädt trainiert in Mecklenburg-Vorpommern die Fußballmannschaft FC Pio. Viele der jungen Spieler, wie der 17-jährige Asad oder Thomas aus Sierra Leone, sind aus ihren Heimatländern geflohen und kämpfen mit Jobsuche und Akzeptanz. Für viele ist Eichi Vaterfigur, doch er blickt auf eine düstere Zeit als Rechtsextremist zurück.
Vielen Dank für die Unterstützung:
Diese Veranstaltung wird gefördert durch den Vereint für Demokratie Fonds – eine Initiative von ProjectTogether und der Allianz Foundation.
Die Informationen zur Veranstaltung in Kürze:
Freitag, 5.6.2026, 19 Uhr im Schloss Taucha, Haus 10:
Film und Gespräch: „Im Osten was Neues“
Weitere Informationen wie auch Materialien zur Beschäftigung mit dem Thema auf der Seite des Films: https://imostenwasneues-film.de
Eintritt: frei.
Zum zweiten Mal in diesem Jahr fand die szenische Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ mit dem Miranda Kollektiv statt. Dieses Mal im imposanten Festspielhaus des Vereins „auf weiter flur e.V.“, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, mit partizipativen, künstlerischen und kulturellen Aktivitäten die Kleinstadt Augustusburg mit ihren angegliederten Ortslagen zu beleben. (weitere Informationen: https://www.aufweiterflur.org/festspielhaus)
S.A.f.T e.V. unterstützt die Reihe mit Mitteln aus der „project together – Vereint für Demokratie Allianz Foundation“, die uns im letzten Jahr aufgrund unseres gesellschaftlichen Engagements erreicht haben. (https://projecttogether.org/story-of-change/vereint-fuer-demokratie-wie-ein-fonds-engagement-vor-ort-staerkt/ )
Das Stück von Umberto Ricco thematisiert eine wahre Begebenheit aus dem Jahr 2013. Einige hundert Flüchtende, die vor der Küste Schiffbruch erlitten haben, werden von fischenden Inselbewohner.innen versucht vor dem Ertrinken zu retten. In der Form von Augenzeugenberichten werden den Zuhörenden Gefühle und Verhalten sowie Betroffenheit von Beteiligten, von Anwohner.innen und von Vertreter.innen aus Politik und Exekutive vorgestellt. Alles untermalt von Originalbildern und eigens komponierter Musik. (https://www.lampedusa-hannover.de/ein-morgen-vor-lampedusa/)
Trotz des sommerlichen Wetters sind einige Gäste gekommen, die in der beklemmenden Stimmung nach der Aufführung gemeinsam mit den Lesenden versuchen, Antworten zu finden. Auf die Frage nach den Ursachen von Flucht und Gewalt. Auf die, ob offensichtlich rassistische Beweggründe die Menschen von Hilfe in der Not abhalten oder ob diese im Kapitalismus in Form von strukturellen Sachzwängen verdeckt sind. Nicht zuletzt auch auf die, wie zehn mittelalte weiße aus dem suburbanen Raum dazu kommen ausgerechnet dieses Stück, ausgerechnet an diesem Ort im Erzgebirge aufzuführen. (https://degede.de/dks/critical-whiteness/)
Die Lesereihe ist dazu ausgelegt, die Verbindung zwischen den Menschen und interessanten Orten, in Nordsachsen und darüber hinaus, herzustellen und in einen Austausch zu kommen, darüber, was wir jeweils tun und was möglich ist zu tun.
Auch beim Vernetzungstreffen der zivilgesellschaftlichen Initiative WONOS am 20.05.26 ging es darum. (https://weltoffenes-nordsachsen.de/wer-wir-sind/)
Weitere Stationen der von S.A.f.T. unterstützten Lesereihe sind:
J.B.
Wir freuen uns sehr, am Freitag, dem 8.5.2026 um 19 Uhr ins Schloss Taucha ins Haus 10 einzuladen zum Dokumentarfilm „Bollwerk“ (60 Min). Im anschließenden Gespräch können wir mit Mitgliedern des Filmteams in den Austausch kommen.
Spannend im Gespräch sicher, wie die Situation in Wurzen im Vergleich mit Taucha ist und was das jeweils für uns bedeutet.
Aus der Beschreibung zum Film:
In ganz Europa erstarken rechte und konservative Strömungen. Auch Deutschland sieht sich mit dem großen Erfolg einer rechtspopulistischen Partei konfrontiert, die in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft wird. Während sich in den links-geprägten Großstädten Protest formiert und sich schnell viele Menschen zusammenfinden, steht die Demokratiearbeit in anderen Regionen vor eigenen Herausforderungen. Gerade in den ländlichen Gebieten des Ostens von Deutschland müssen Akteure und Aktivist*Innen, die sich gegen rechts engagieren immer wieder mit Gegenwind in den sozialen Netzwerken und auf der Straße umgehen. Das geht von Beleidigungen und Anfeindungen bis hin zu tätlichen Angriffen und Morddrohungen. „Nazis ruft es sich leichter, dort wo es keine Nazis gibt“ sang einmal die Chemnitzer Band Kraftklub. Doch wie leicht ruft es sich „Nazis raus“, dort wo sie tatsächlich auftauchen?
In „Bollwerk“ werden drei Protagonist*Innen bei ihrer Arbeit in der sächsischen Kleinstadt Wurzen begleitet. In Interviews schildern sie die Herausforderungen, Kämpfe, aber auch Chancen der politischen Arbeit in der Provinz. „Bollwerk“ erzählt von Bemühungen um die Demokratie, ostdeutschen Kleinstädten und der Relevanz von zivilgesellschaftlichem Engagement. (Dauer: 60 Minuten).
Gefördert durch den Vereint für Demokratie Fonds – eine Initiative von ProjectTogether und der Allianz Foundation.

Wir mussten mit der Lesung ins Haus 10 auf dem Schloss Taucha umziehen. Für möbilitätseingeschränkte Menschen ist dort der Zugang leider wegen einer steilen längeren Treppe nicht ohne Unterstützung möglich. Tut uns leid, aber wir hatten auf die Verlegung keinen Einfluss.
Wir hatten ein wirklich sehr schönes Netzwerktreffen Nordsachsen+ – das Treffen zivilgesellschaftlicher Initiativen in Nordsachsen und darüber hinaus – am 28.3.2026 in Taucha. So ist es gar nicht so einfach, einen passenden Zusammenfassungstext dazu zu schreiben.
Daher lassen wir hier erstmal die Bilder von unserem Austausch sprechen und liefern weitere Infos nach.
Vielen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten!!!



















Im Jahr 2026 macht sich das Theaterkollektiv Miranda auf den Weg, um das Stück „Ein Morgen vor Lampedusa“ als szenische Lesung an verschiedenen Orten in Sachsen aufzuführen. Das Stück von Antonio Umberto Riccò (Text) und Francesco Impastato (Musik) und der deutsch-italienischen Projektgruppe „Unser Herz schlägt auf Lampedusa“ wurde in den Jahren 2013/2014 entwickelt.
Falls ihr Interesse daran habt, dass die szenische Lesung bei euch aufgeführt wird – meldet euch gern!
Fest stehen aktuell folgende Termine (weitere folgen):
Die Beschreibung zum Stück beginnt wie folgt:
„Vor der italienischen, zwischen Sizilien und Afrika gelegenen Insel Lampedusa versinkt am 3. Oktober 2013 ein mit 545 Flüchtlingen völlig überladener Kutter. 366 von ihnen ertrinken: Menschen aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Syrien, die vor Krieg und Armut flohen, voller Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa. […]
Ziel des Projektes ist es, Jugendliche und Erwachsene auf die Flüchtlingsproblematik aufmerksam zu machen, sie dafür zu sensibilisieren und die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Flüchtlingen zu erhöhen. Mit den Lesungen setzen wir auch ein Zeichen konkreter Solidarität mit Flüchtlingen, indem alle Erlöse aus den Eintritten an anerkannte Organisationen weitergeleitet werden, die für und mit Flüchtlingen arbeiten.
Die zentralen Fragen der Lesung sind: Was geschah an jenem Morgen? Was erlebten die Flüchtlinge? Wie reagierten Einwohner, Touristen, Behörden? Hätte man mehr Menschen retten können? Wer trägt die Verantwortung für die Tragödie? Was müssten Italien und Europa tun, damit sich solche Ereignisse in Zukunft nicht mehr wiederholen?“
Weitere Informationen: https://www.lampedusa-hannover.de/ein-morgen-vor-lampedusa/
Gefördert durch den Vereint für Demokratie Fonds – eine Initiative von ProjectTogether und der Allianz Foundation.


Wir laden sehr herzlich ein zum
*** Vernetzungstreffen Nordsachsen+ – dem Treffen zivilgesellschaftlicher Initiativen in Nordsachsen und darüber hinaus – am Samstag, den 28.3.2026, in Taucha, im Bildungs- und Begegnungsort Südhaus in Sehlis.
Start: 14 Uhr – Ende gegen 18:30 Uhr.
Beim Vernetzungstreffen wollen wir uns kennenlernen, mitbekommen, was bei uns jeweils so passiert und schauen, ob und wie wir uns gegenseitig unterstützen können in Nordsachsen und darüber hinaus. D.h. auch wenn ihr nicht direkt in Nordsachsen aktiv seid, sondern z.B. in einem der Nachbarkreise, so seid ihr ebenfalls sehr herzlich eingeladen!
Wir senden euch das Programm auf Anfrage gern zu.
Wenn ihr Interesse an der Teilnahme am Vernetzungstreffen habt, so meldet euch bitte sobald als möglich per e-mail bei: info [at] saft-taucha.org.
Wir vom Tauchaer Verein SAfT e.V. sind entstanden aus dem Bedürfnis, rechtsextremistischer Präsenz vor Ort etwas entgegen zu setzen und zur Sensibilisierung der Zivilgesellschaft beizutragen. Wir führen vielfältige selbstorganisierte Kultur- und Mitmachveranstaltungen durch, setzen einen besonderen Fokus auf die lokale Erinnerungsarbeit und tragen den 2025 neu gegründeten „Raums für Demokratie“ in der Tauchaer Innenstadt mit. Wir sehen uns als Teil einer lebendigen Tauchaer Zivilgesellschaft und sind hier eng vernetzt.
Das Vernetzungstreffen ist eine Gelegenheit, sich inspirieren und anregen zu lassen, Erfahrungen auszutauschen und auch die Verbindungen innerhalb unserer Region und darüber hinaus zu stärken.
Gefördert durch den Vereint für Demokratie Fonds – eine Initiative von ProjectTogether und der Allianz Foundation.
