Wir freuen uns sehr, am Freitag, dem 8.5.2026 um 19 Uhr ins Schloss Taucha ins Haus 10 einzuladen zum Dokumentarfilm „Bollwerk“ (60 Min). Im anschließenden Gespräch können wir mit Mitgliedern des Filmteams in den Austausch kommen.
Spannend im Gespräch sicher, wie die Situation in Wurzen im Vergleich mit Taucha ist und was das jeweils für uns bedeutet.
Aus der Beschreibung zum Film:
In ganz Europa erstarken rechte und konservative Strömungen. Auch Deutschland sieht sich mit dem großen Erfolg einer rechtspopulistischen Partei konfrontiert, die in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft wird. Während sich in den links-geprägten Großstädten Protest formiert und sich schnell viele Menschen zusammenfinden, steht die Demokratiearbeit in anderen Regionen vor eigenen Herausforderungen. Gerade in den ländlichen Gebieten des Ostens von Deutschland müssen Akteure und Aktivist*Innen, die sich gegen rechts engagieren immer wieder mit Gegenwind in den sozialen Netzwerken und auf der Straße umgehen. Das geht von Beleidigungen und Anfeindungen bis hin zu tätlichen Angriffen und Morddrohungen. „Nazis ruft es sich leichter, dort wo es keine Nazis gibt“ sang einmal die Chemnitzer Band Kraftklub. Doch wie leicht ruft es sich „Nazis raus“, dort wo sie tatsächlich auftauchen?
In „Bollwerk“ werden drei Protagonist*Innen bei ihrer Arbeit in der sächsischen Kleinstadt Wurzen begleitet. In Interviews schildern sie die Herausforderungen, Kämpfe, aber auch Chancen der politischen Arbeit in der Provinz. „Bollwerk“ erzählt von Bemühungen um die Demokratie, ostdeutschen Kleinstädten und der Relevanz von zivilgesellschaftlichem Engagement. (Dauer: 60 Minuten).
Gefördert durch den Vereint für Demokratie Fonds – eine Initiative von ProjectTogether und der Allianz Foundation.


