Aktuelles

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Unsere nächsten SAfT-Termine

Hier findet ihr unsere nächsten Termine:

Wir von SAfT haben gerade eine sehr intensive Zeit mit vielfältigen Aktivitäten. Wir touren mit der szenischen Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ durch Sachsen, verbreiten das von Jugendlichen aus Taucha erstellte Zine „Ein Blick über die Schulter – Einblick in unsere Perspektive“, gestalten das Tauchaer Vereinsfest „Taucha trifft sich“ mit, bereiten Filmvorführungen mit dem NDK Wurzen vor und freuen uns auf Lesungen u.a. mit Jakob Springfeld. Dazu sind wir Teil des „L44 – Raum für Demokratie“ in der Tauchaer Innenstadt, eines Ladengeschäfts mit Ausstrahlung, gemeinsam mit der Klima-Initiative Taucha sowie den Bündnis90/Grünen und der Linken.

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Ortsänderung Lesung heute!

Wir mussten mit der Lesung ins Haus 10 auf dem Schloss Taucha umziehen. Für möbilitätseingeschränkte Menschen ist dort der Zugang leider wegen einer steilen längeren Treppe nicht ohne Unterstützung möglich. Tut uns leid, aber wir hatten auf die Verlegung keinen Einfluss.

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Erste Eindrücke vom Netzwerktreffen Nordsachsen+ am 28.3.2026

Wir hatten ein wirklich sehr schönes Netzwerktreffen Nordsachsen+ – das Treffen zivilgesellschaftlicher Initiativen in Nordsachsen und darüber hinaus – am 28.3.2026 in Taucha. So ist es gar nicht so einfach, einen passenden Zusammenfassungstext dazu zu schreiben.

Daher lassen wir hier erstmal die Bilder von unserem Austausch sprechen und liefern weitere Infos nach.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten!!!

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2026: „Ein Morgen vor Lampedusa“ geht auf Tour!

Autor Antonio vor der Lesung des StücksIm Jahr 2026 macht sich das Theaterkollektiv Miranda auf den Weg, um das Stück „Ein Morgen vor Lampedusa“ als szenische Lesung an verschiedenen Orten in Sachsen aufzuführen. Das Stück des Autors Antonio Umberto Riccò und der deutsch-italienischen Projektgruppe „Unser Herz schlägt auf Lampedusa“ wurde in den Jahren 2013/2014 entwickelt.

Falls ihr Interesse daran habt, dass die szenische Lesung bei euch aufgeführt wird – meldet euch gern!

Fest stehen aktuell folgende Termine (weitere folgen):

  • Samstag, 9.5.2026 in Torgau
  • Freitag, 22.5.2026 in Augustusburg
  • Freitag, 12.6.2026 in Döbeln

Die Beschreibung zum Stück beginnt wie folgt:

„Vor der italienischen, zwischen Sizilien und Afrika gelegenen Insel Lampedusa versinkt am 3. Oktober 2013 ein mit 545 Flüchtlingen völlig überladener Kutter. 366 von ihnen ertrinken: Menschen aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Syrien, die vor Krieg und Armut flohen, voller Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa. […]

Ziel des Projektes ist es, Jugendliche und Erwachsene auf die Flüchtlingsproblematik aufmerksam zu machen, sie dafür zu sensibilisieren und die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Flüchtlingen zu erhöhen. Mit den Lesungen setzen wir auch ein Zeichen konkreter Solidarität mit Flüchtlingen, indem alle Erlöse aus den Eintritten an anerkannte Organisationen weitergeleitet werden, die für und mit Flüchtlingen arbeiten.

Die zentralen Fragen der Lesung sind: Was geschah an jenem Morgen? Was erlebten die Flüchtlinge? Wie reagierten Einwohner, Touristen, Behörden? Hätte man mehr Menschen retten können? Wer trägt die Verantwortung für die Tragödie? Was müssten Italien und Europa tun, damit sich solche Ereignisse in Zukunft nicht mehr wiederholen?“

Weitere Informationen: https://www.lampedusa-hannover.de/ein-morgen-vor-lampedusa/

Gefördert durch den Vereint für Demokratie Fonds – eine Initiative von ProjectTogether und der Allianz Foundation.

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Vernetzungstreffen Nordsachsen+: Samstag, 28.3.2026 in Taucha

SharePic für das Netzwerktreffen am 28.3.2026

Wir laden sehr herzlich ein zum 

*** Vernetzungstreffen Nordsachsen+ – dem Treffen zivilgesellschaftlicher Initiativen in Nordsachsen und darüber hinaus – am Samstag, den 28.3.2026, in Taucha, im Bildungs- und Begegnungsort Südhaus in Sehlis.
Start: 14 Uhr – Ende gegen 18:30 Uhr.

Beim Vernetzungstreffen wollen wir uns kennenlernen, mitbekommen, was bei uns jeweils so passiert und schauen, ob und wie wir uns gegenseitig unterstützen können in Nordsachsen und darüber hinaus. D.h. auch wenn ihr nicht direkt in Nordsachsen aktiv seid, sondern z.B. in einem der Nachbarkreise, so seid ihr ebenfalls sehr herzlich eingeladen!

Wir senden euch das Programm auf Anfrage gern zu.

Wenn ihr Interesse an der Teilnahme am Vernetzungstreffen habt, so meldet euch  bitte sobald als möglich per e-mail bei:  info [at] saft-taucha.org.

Wir vom Tauchaer Verein SAfT e.V. sind entstanden aus dem Bedürfnis, rechtsextremistischer Präsenz vor Ort etwas entgegen zu setzen und zur Sensibilisierung der Zivilgesellschaft beizutragen. Wir führen vielfältige selbstorganisierte Kultur- und Mitmachveranstaltungen durch, setzen einen besonderen Fokus auf die lokale Erinnerungsarbeit und tragen den 2025 neu gegründeten „Raums für Demokratie“ in der Tauchaer Innenstadt mit. Wir sehen uns als Teil einer lebendigen Tauchaer Zivilgesellschaft und sind hier eng vernetzt.

Das Vernetzungstreffen ist eine Gelegenheit, sich inspirieren und anregen zu lassen, Erfahrungen auszutauschen und auch die Verbindungen innerhalb unserer Region und darüber hinaus zu stärken.

Gefördert durch den Vereint für Demokratie Fonds – eine Initiative von ProjectTogether und der Allianz Foundation.

Haugwitzstube auf dem Schloss
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Freitag 10.4.26, 19 Uhr, Lesung mit Jakob Springfeld: „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert – Warum das Erstarken der Rechten eine Bedrohung für uns alle ist.“ – im Haus 10 (Ortsänderung!) auf dem Schloss Taucha

Jakob Springfeld, ein 23jähriger in Zwickau aufgewachsener Klima- und Menschenrechts-Aktivist beschreibt in seinem neuesten Buch, wie Abwertungserfahrungen, strukturelle Ungleichheiten und das Erstarken rechter Ideologien gerade in Ostdeutschland wirken. Dabei betont er: Diese Entwicklungen sind keine ostdeutschen Sonderprobleme, sondern betreffen ganz Deutschland. Es stellen sich Fragen nach Teilhabe, Anerkennung und Verantwortung in einer gesamtdeutschen Gesellschaft.

Wir wollen mit dem Autor und dem Publikum darüber ins Gespräch kommen und uns dazu austauschen, wie wir die Situation in Taucha und Nordsachsen erleben und welche Handlungsmöglichkeiten wir für uns vor Ort sehen.

Zum Buch: „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert – Warum das Erstarken der Rechten eine Bedrohung für uns alle ist“

Deutschland im Jahr 2024: Angriffe auf Geflüchtete nehmen wieder zu, die AfD plant massive Abschiebungen von Deutschen mit Migrationshintergrund und Rechtsextreme sind in der gesellschaftlichen Mitte angekommen. Und der Westen schaut noch immer nur auf den Osten. Doch ist die AfD bundesweit auf dem Vormarsch. Und auch staatliche Behörden, die Bundeswehr sowie unser Justizsystem sind Teil des Problems. Strukturen, die unser demokratisches Zusammenleben stärken sollen, sind rechtsoffen oder schauen einfach weg. Der Autor hat Angst und ist damit nicht allein. Jetzt müssen wir uns als Gesellschaft positionieren und klare Kante zeigen: Wir müssen für die Demokratie und Menschenrechte kämpfen!“

Zum Buch: „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“

Gefördert durch den Vereint für Demokratie Fonds – eine Initiative von ProjectTogether und der Allianz Foundation.

Jakob Springfeld mit verschränkten Armen vor einer Wand.
Autor Jakob Springfeld (© CocoVillosa).
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Nachlese zur Lesung und zum Austausch am Tag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.1.2026

Das diesjährige offizielle Gedenken an die Opfer des Nationalsozialimus am Kleinen Schöppenteich war geprägt von der Rede von Bürgermeister Tobias Meier, der sich in dieser auf die besondere Rolle Tauchas mit seinen vielen Tausend Zwangsarbeiter*innen und Häftlingen des KZ-Außenlagers von Buchenwald bezog.

Mit dem Blick auf heute appellierte er an die Anwesenden: „Demokratie heißt: Hinsehen. Nicht abwarten, nicht relativieren. Demokratie ist eine Entscheidung. Die Entscheidung, nicht wegzusehen. Die Entscheidung für Vielfalt, für Kompromiss. […] Demokratie lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen, auch dann, wenn sie unbequem ist.[…] Ich danke allen, die nicht wegsehen, allen die erinnern, allen die widersprechen – und dann am Ende ist dann doch: Nie wieder ist jetzt.“

Zur anschließenden Lesung im „Raum für Demokratie“ in der Leipziger Str. 44 fanden etwa 17 Gäste ihren Weg. Es wurden Auszüge aus Ruth Elias Buch „Die Hoffnung erhielt mich am Leben“ sowie aus Joachim A. Lang und Thomas Weber Publikation: „Nach der Nacht. Holocaustüberlegende über die Zukunft der Demokratie“ vorgelesen. 

Im nachfolgenden Gespräch wurde auf den Besuch von Ruth Elias in Taucha im Jahr 1995 und ihre Lesung aus ihrem Buch am Geschwister-Scholl-Gymnasium verwiesen. Ruth Elias kam im September 1944 ins Außenlager Taucha des KZ Buchenwald, nachdem sie zuvor u.a. nach Theresienstadt und Auschwitz verschleppt worden war. Sie erlebte das Kriegsende in Taucha.

In der Diskussion zur Erinnerungspraxis in Taucha wurde auf sehr vielfältige Aktivitäten in den vergangenen Jahrzehnten zurückgeblickt, die von verschiedenen Akteuren in Taucha und darüber hinaus ausgingen. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der Aktivitäten der Margarete-Blank-Gedenkstätte in Panitzsch sowie der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig

Hier findet sich eine Übersicht über Erinnerungspraxen in Taucha: https://saft.noblogs.org/erinnern-an-die-zeit-des-nationalsozialismus-in-taucha-momentaufnahme-der-aktivitaeten-vor-ort/

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Di., 27.01.2026, ab ca. 16 Uhr: Lesung und Austausch zum Erinnern & Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Taucha

Im Anschluss an das städtische Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am Kleinen Schöppenteich laden wir als SAfT e.V. in den Laden für Demokratie in der Leipziger Straße 44 ein.

Im ersten Teil wollen wir – anknüpfend an das städtische Gedenken – aus Berichten von Zeitzeug*innen aus der Zeit des Nationalsozialismus in Taucha vorlesen und der Opfer gedenken.

Nach einer Pause blicken wir auf die Entwicklungen der Tauchaer Erinnerungskultur der vergangenen Jahre zurück und laden dazu ein, Initiativen für die kommenden Jahre zu diskutieren. Zu den neueren Entwicklungen in Taucha zählen die Verlegung einer Stolperschwelle, mehrere Stolpersteine, der Denkmalschutz für das Ärztehaus nahe der Graßdorfer Straße, die Einstufung von Flächen in Taucha als Bodendenkmale und auch digitale Formate. Wir wollen diskutieren, wie wir an diese Aktivitäten anknüpfen und gemeinsam das Erinnern an die Zeit des Nationalsozialismus in Taucha lebendig halten können. 

Ort: L44 – Raum für Demokratie. In der Leipziger Str. 44
Zeit: Dienstag, 27.1.2026 ab ca. 16 Uhr.

Wichtiger Hinweis:
Angehörige und Sympathisant_innen von faschistischen, rassistischen und antisemitischen Organisationen sind auf dieser Veranstaltung nicht erwünscht. Die Veranstalter_innen behalten sich vor, solche Personen von der Veranstaltung auszuschließen.

Stolpersteine für die Familie Lipman in der Eilenburger Str. 21 in Taucha
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5.9.2025: Stimmen von den Außengrenzen Europas – Veranstaltung anlässlich 10 Jahre Alarmphone

Wir laden sehr herzlich ein zur Veranstaltung mit Alarmphone Leipzig – und zwar am Freitag, dem 5.9.2025 um 19:00 Uhr in die Leipziger Str. 44 in Taucha – anlässlich des 10jährigen Bestehens von Alarmphone.

Sharepic zur Veranstaltung

Watch the Med Alarm Phone ist ein Projekt, welches im Oktober 2014 von einem Aktivist_innen Netzwerk und zivilen Akteur_innen in Europa und Nordafrika ins Leben gerufen wurde. Das Projekt startete ein selbstorganisiertes Call-Center für Geflüchtete, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten.

Dabei wird von Seenot Betroffenen eine zweite Möglichkeit gegeben, ihren Hilferuf an die Küstenwachen zu tragen. In Echtzeit wird ein Fall dokumentiert und ggf. weitere Unterstützung mobilisiert. Auf diese Weise wird – soweit wie möglich – auf die jeweiligen Verantwortlichen Druck ausgeübt Menschenrechtsverletzungen wie Pushbacks zu verhindern.

(von: https://alarmphone.org/de/ueber-uns/)

Europas Außengrenzen werden immer undurchlässiger. Was erleben Menschen auf Migrationsrouten, was sind aktuelle politische Entwicklungen und wie sieht Widerstand dagegen aus?

Bei diesem Vortrag kommen diejenigen zu Wort, die im Kampf für Bewegungsfreiheit ihre Stimmen erheben. Außerdem stellen wir die Arbeit von Alarmphone vor, einem transnationalen Netzwerk, das Menschen in Seenot auf verschiedene Weise unterstützt.

Anschließend kommen wir mit euch darüber ins Gespräch, wie praktische Solidarität angesichts sich verschärfender politischer Verhältnisse weiterhin erfolgreich sein kann.

Wir werden über Gewalt und Tod sprechen, sie aber nicht explizit beschreiben, oder Bilder zeigen. Die Veranstaltung wird in Deutscher Lautsprache stattfinden.

Weitere Informationen zu Alarmphone: https://alarmphone.org

Sehr zu empfehlen ist die Publikation zu 10 Jahren Alarmphone: https://alarmphone.org/de/jubilaeumsbroschueren/

Rückseite der Publikation „10 Jahre Alarm Phone“

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